Eine Abschlussarbeit schreiben more

How to write a master's thesis. Document in German language.

Eine Abschlussarbeit schreiben

Kristina
Bedijs,
M.
A.

 Seminar
für
Romanische
Philologie
 Wintersemester
2009/10
 
 
 
 Eine
Abschlussarbeit
vorbereiten
und
schreiben
 
 
 1. Leitfäden
 
 ‐ Umberto
Eco:
Wie
man
eine
wissenschaftliche
Abschlussarbeit
schreibt
 ‐ Leitfäden
von
Steffen
Buch,
Anja
Overbeck,
Kristina
Bedijs
(online)
 
 
 2. Nützliche
Tools,
Links
und
Helfer
 
 - Propädeutikum
Romanistische
Sprachwissenschaft
–
Zum
Wiederholen

 - Dropbox
–
Dateien
einfach
an
mehreren
Computern
und
mit
mehreren
Personen
 bearbeiten
und
synchronisieren,
gleichzeitig
Online‐Backup
für
wichtige
Dateien
 - Citavi
–
Software
zur
Literaturverwaltung,
automatische
Bibliographier‐
und
 Zitierfunktion,
Link
zur
Anforderung
der
Campuslizenz
Göttingen
 - Evernote
–
"Virtuelles
Gedächtnis",
Online‐Notizbuch
zur
schnellen
Erfassung
von
 Ideen,
auf
allen
Rechnern
und
mit
dem
Handy
synchronisierbar,
clippt
auch
 Websites,
Fotos
u.v.m.
 - Wordle
–
Nützliches
Tool
zum
Erstellen
von
Frequenzanalysen
 - MindNode
–
MindMap‐Software
für
den
Mac
 - FreePDF
–
Plug‐in
zum
PDF‐Erstellen
aus
Word‐Dokumenten
 - KeepVid
–
YouTube‐Videos
auf
der
eigenen
Festplatte
speichern
 - StepMap
–
selbst
Landkarten
erstellen
und
einzelne
Punkte
hervorheben
 - GSGG
 - Schreibwerkstatt
 
 
 3. Thema
überlegen
 
 ‐ Welche
Seminare
habe
ich
besucht?
 ‐ ‐ Welche
Themen
haben
mich
interessiert?
 Worüber
habe
ich
schon
einmal
eine
Hausarbeit
geschrieben?
 ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ Wo
gibt
es
noch
die
Möglichkeit,
etwas
Neues
zu
sagen?
 Wie
lässt
sich
das
Thema
so
eingrenzen,
dass
ich
es
in
der
vorgegebenen
Zeit
und
 mit
meinen
begrenzten
Mitteln
bearbeiten
kann?
 Welcher
Professor
würde
dieses
Thema
betreuen?
 Woher
bekomme
ich
mein
Material?
 Gibt
es
besondere
Kosten,
die
auf
mich
zukommen
und
deren
Erstattung
ich
 irgendwo
beantragen
kann?
 ‐ ‐ Muss
ich
Feldforschung
durchführen
und
kann
ich
mir
das
leisten?
 Kosten
normale
Arbeit:
um
100
€
(Druck,
Bindung
etc.)

 
rechtzeitig
zur
Seite
legen!
 ‐ 
 Wichtig:
Es
gerne
tun!
Die
Arbeit
soll
eine
Leidenschaft
sein,
nicht
als
Last
 angesehen
werden.
 
 4. Zeitplan
erstellen
 
 ‐ Gliederung
erstellen
und
besprechen
 ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ Verfügbare
Zeit
in
drei
Blöcke
aufteilen:
Recherchen,
Forschungs‐
und
 Schreibarbeiten,
Schlussarbeiten
 Für
Recherchen:
etwa
2
bis
4
Wochen
 Für
Forschungs‐
und
Schreibarbeiten:
größter
Teil
 Für
Schlussarbeiten:
1
bis
2
Wochen
 Tägliches
Arbeitspensum
realistisch
einschätzen
 Zielmarken
stecken
 Wochenenden,
Feiertage,
Ruhetage
usw.
einplanen
 Sich
selbst
nicht
überschätzen
oder
überfordern
 Eigene
Arbeitszeiten
kennen:
nicht
zu
jeder
Tages‐
und
Nachtzeit
arbeiten,
 sondern
zu
produktivsten
Zeiten
disziplinieren
 To‐Do‐Listen
abhaken
 Für
Ausgleich
sorgen:
Sport,
Freunde,
Kochen,
Fernsehen
einplanen
 Zuverlässige
Korrekturleser
suchen
 ‐ Keine
Leute,
die
gerade
selbst
ihre
Arbeit
schreiben!
 
 
 5. Arbeitsplatz
herrichten
 
 ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ Schreibtisch
freiräumen
 Drucker
präparieren
 Computer
mit
der
benötigten
Software
ausstatten
 Ablenkungen
beiseite
schaffen
 Evtl.
SUB‐Kämmerchen
mieten
 Für
Essen
und
Trinken
in
Reichweite
sorgen
 ‐ Für
Konzentrations‐Playlist
sorgen
(z.B.
klassische
Musik)
 
 
 6. Literatur
suchen
 
 ‐ Material
beschaffen
 ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ Bekannte
Hilfsmittel
zur
Literaturrecherche
verwenden
 Kursorisch
lesen
 Nicht
vom
Hölzchen
aufs
Stöckchen
kommen
 Thematisch
fokussieren

 Ausgeliehene
Texte
kopieren
 Bibliographische
Angaben
immer
vollständig
auf
die
Kopien
schreiben
 Thematisch
sortierte
Textordner
anlegen
 Immer
sofort
markieren
und
exzerpieren
 Kurze
Resümees
der
gelesenen
Texte
anlegen
 
 
 7. Forschungsarbeit
durchführen
 
 ‐ Gewählte
Methode
benennen
und
anwenden
 ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ Feststellungen
immer
sofort
notieren
 Ideen
auf
Post‐it‐Zetteln
notieren
und
am
PC
befestigen
 Resultate
wenn
möglich
grafisch
darstellen
 Zusammenhänge,
Neuigkeiten,
Überraschungen
erkennen
und
benennen
 Fehler
und
Probleme
nicht
ausblenden,
sondern
benennen
 Nicht
zu
lange
mit
Schwierigem
aufhalten
 Das
Wichtigste
zuerst
erledigen
 Nicht
das
Schwierigste
auf
die
letzte
Minute
schieben
 ‐ ‐ Frühzeitig
Arbeitshypothesen
und
mögliche
Ergebnisse
formulieren
 Fragen
stellen
 
 
 8. Schreiben
 
 ‐ Schreib‐Workshop
nicht
erst
während
der
Arbeit
besuchen,
möglichst
vorher
 ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ Das
Arbeiten
mit
Word,
LaTeX
etc.
muss
zu
Beginn
der
Arbeit
sitzen
 Mit
dem
Schreiben
beginnen,
während
die
Forschung
noch
läuft
 Einzelne
Kapitel
in
einzelnen
Textdokumenten
beginnen,
erst
hinterher
 zusammenführen
 Mit
Literaturverwaltungsprogramm
arbeiten
(z.B.
Word
2007,
Bibliographix,
 Citavi,
EndNote,
Mendeley)
 Immer
sofort
korrekt
zitieren
(Zitierstandards
s.
Leitfaden)
 Phonetische
Zeichen
codiert
einsetzen
(Tabellen
online)
 Immer
Sicherungskopien
anlegen
(z.B.
Dropbox)
 Anderen
einzelne
Kapitel
zu
lesen
geben
 Fertige
Kapitel
einige
Tage
ruhen
lassen,
dann
selbst
noch
mal
lesen
 Nicht
zu
geschraubt
ausdrücken,
Lesbarkeit
ist
wichtig
–
nicht
schwafeln
 Roten
Faden
legen
 Einleitung
und
Fazit
nicht
zu
spät
schreiben:
eine
„Notversion“
sollte
rechtzeitig
 fertig
sein,
die
in
den
letzten
zwei
Wochen
nur
noch
im
Hauptteil
erweitert
wird
 
 
 9. Schlussarbeiten
 
 ‐ Kapitelweise
oder
vollständig
möglichst
an
mehrere
Korrekturleser
 nacheinander
verteilen
 ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ Korrektur
kann
auf
Ausdrucken
erfolgen
oder
mit
der
Word‐Korrekturfunktion
 Nicht
auf
Word‐Rechtschreibprüfung
verlassen,
automatische
Silbentrennung
 ausschalten
 Zum
Drucken
in
PDF
umwandeln
 Probedruck
 „Anpassen
der
Seiten“
nicht
aktivieren
 Darstellung
von
Umbrüchen,
Absatzfluss,
Sonderzeichen,
Bildern
etc.
überprüfen
 Seitenzahlen,
Fußnoten,
Inhaltsverzeichnis,
Anhang
überprüfen
 ‐ ‐ ‐ ‐ 3fach
ausdrucken,
z.B.
im
LRC
(4.
Ex.
i.d.R.
nicht
notwendig)
 Alle
Exemplare
auf
Vollständigkeit
und
Seitensortierung
überprüfen
 Binden
lassen,
z.B.
bei
Buchbinderei
Fischbach

 Ausreichend
Puffer
für
die
Tücken
der
Technik
einplanen
 
 
 10. Abgabe
 
 ‐ Öffnungszeiten
des
Prüfungsamts
kennen
 ‐ 
 
 Noch
ein
paar
Tipps:
 ‐ Nicht
von
anderen
Examenskandidaten
verrückt
machen
lassen!
Wenn
Freunde
 beginnen
Panik
zu
verbreiten,
entweder
ignorieren
oder
für
die
Zeit
der
Arbeit
 Kontakt
verringern.
 Die
Arbeit
ist
nie
fertig,
man
hat
immer
zu
wenig
geschafft.
Realistisch
den
 eigenen
Fortschritt
einschätzen
und
nicht
wegen
eines
schwachen
Tags
 verzweifeln.
 Nachtschichten
bringen
nichts.
Rechtzeitiges
Überprüfen
des
Zeitplans
kann
 verhindern,
dass
schwache
Kapitel
aus
den
letzten
Tagen
die
ganze
Arbeit
 herunterziehen.
 Mit
plötzlich
auftretenden
Sonderbelastungen
rechnen:
Krankheiten,
Fußball‐ WMs,
Weihnachtsmärkte,
Sommerschlussverkäufe,
unsortierte
Fotos
der
letzten
 10
Jahre,
lange
nicht
geputzte
Fenster…
 Nicht
der
Umwelt
auf
die
Nerven
gehen:
zuviel
Jammern
zerstört
Verständnis
 Titelseite
und
unterschriebene
Eidesstattliche
Erklärung
nicht
vergessen
 ‐ ‐ ‐ ‐
x

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